Sonntag, 23. April 2017

The Sun is also a Star von Nicola Yoon [Rezension]

Na ihr süßen :)

Dank Was liest Du? durfte ich an der Leserunde zu "The Sun is also a Star" von Nicola Yoon teilnehmen.
Ganz ehrlich, zu anfang hatte ich gemischte Gefühle.
Ich hatte ihr erstes Buch bereits gelesen "Du neben mir". Die Aufmachung und die Art wie es geschrieben war, gefiehl mir aber ich hatte das Gefühl die Idee von dem Buch ist auf einem Film. Vielleicht stimmt das gar nicht, aber das hat mir die Illusion genommen. Ich habe es nurnoch mit dem Film verglichen. 
Aber dieses Buch ... Wow! Für mich ein absolutes Highlight.
Nicola Yoon ich habe Sie falsch eingeschätzt. Danke für dieses wunderbare Buch!

Ich versuche die Rezension immer möglichst so Spoilerfrei wie möglich zu halten.  Zudem gebe ich immer eine sehr ehrliche eigene Meinung an, dass ist mir persönlich immer sehr wichtig.

 Titel: The Sun is also a Star

Autor: Nicola Yoon

Verlag: Dressler

Erscheinungsdatum: 20.03.2017

Preis: EUR 19,99   Kaufen?

ISBN: 9783791500324 

Seitenzahl: 400




Klappentext

Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.


Cover

Das Cover ist richtig richtig schön gestaltet! Der bunte Hintergrund passt gut zum Titel, es wirkt bisschen wie ein Stern.
Richtig cool, unterm dem Umschlag ist Titel und Bild auch nochmal gedruckt. Das finde ich ein richtig! Dann sieht das Buch auch ohne den Schutzumschlag unglaublich gut aus!


Erster Satz

Carl Sagan hat gesagt: Wenn wir uns in den Kopf setzen sollten, einen Apfelkuchen von Grund auf selbst zu machen, müssen wir erst das Universum erfinden.


Persönliche Meinung

Nicola Yoon hat einen unglaublichen Schreibstile. Die Seiten fliegen nur so hin, die Spannung wird auf einem konstantem Level gehalten.
Die ganze Geschichte wird aus mehreren Sichten gezeigt. Nicht nur aus Sicht der Hauptfiguren Natasha und Daniel, sondern auch von scheinbar unwichtigen Nebencharakteren die eine doch größere Rolle zuteil bekommen. Dazu kommen Wissenschaftliche Kapitel, die einem die Denkweise von Natasha näher bringt. Nicht zu viel davon, aber genau richtig um sich besser in sie hineinversetzen zu können.

Natasha ist ein interessanter Charaktere, weil sie ein Thema aufgreift das groß Diskutiert wird. Sie ist als illegale Einwanderin mit 8 Jahren in das Land gekommen. Sie ist dort groß geworden, hat Familie, Freunde, schulische Erfolge, Zukunftsträume … Trotz allem wird sie abgeschoben. Ihr Vater hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und so sind sie aufgeflogen.
Und da kommt der Knackpunkt. Würde sie abgeschoben, wäre sie eine Fremde im Eigenen Land. Sie ist in Amerika aufgewachsen, zur Schule gegangen, hat Freunde. Wäre es gerecht sie da herauszureißen? Sollte man ihr nicht die Chance geben bleiben zu können? Aber da sie minderjährig ist müssten ihre Eltern auch dableiben. Aber rentiert sich das? Ist das mit dem Gesetz vereinbar? Und was bedeutet das für die ganzen anderen Einwanderer die hier Kinder bekommen?

Auch Daniel hat einen ähnlichen Hintergrund. Seine Eltern sind auch Einwanderer, aber im Gegensatz zu Natashas Familie sind sie offiziell in Amerika.
Daniels Vater ist in Armut aufgewachsen und wünscht sich für seine Söhne den Amerikanischen Traum.
Dadurch das Daniel der kleinere Bruder ist, hat er nicht den Druck den Träumen seiner Eltern gerecht zu werden. Aber dadurch das sein Bruder von der Uni fliegt, liegt die ganze Verantwortung der Familie auf Daniel. Das passt ihm natürlich gar nicht. Den er möchte Dichter werden und nicht Arzt. Aber sein Vater sieht das nicht so. Er möchte das sein Sohn es einmal besser hat als er und dafür braucht er einen ehrbaren Beruf.

Die beiden treffen sich durch einen Zufall. Oder kann man hier schon von Schicksal reden? Das Daniel ausgerechnet in der Bahn sitzt in der der Fahrer die Leute auffordert nach Gott zu suchen? Das er aussteigt und sich denkt „Wieso nicht?“ und nach einem Zeichen sucht.
Und was findet er?
Natasha.
Sie ist nicht so begeistert von ihrem neuen Anhängsel, den ihre Gedanken sind momentan ganz woanders. Dies ist ihr letzter Tag im Amerika. Nur noch heute kann sie die Abschiebung aufschieben wenn nicht sogar aufheben.
Daniel nimmt all seinen Mut zusammen und redet mit ihr und findet auf eine Interessante Art zu ihr.

Die beiden sind ziemlich unterschiedliche Charaktere. Vor allem werden hier auch die charakteristischen Mann- Frau Rollen mal gedreht. Sie ist die Realistische, die von Wissenschaft träumt und nicht an die Liebe glaubt. Er ist der Träumer der einfach nur Dichter werden möchte und ein Leben möchte wie er es sich vorstellt und nicht wie sein Vater sich das denkt.

Sie waschen sich gegenseitig den Kopf, sagen sich auf den Kopf zu wie einseitig das Denken des anderen doch ist.
Beide verändern unbewusst das Leben des anderen.

Die ganze Aufmachung war unglaublich gut gestaltet. Es war ein schöner Wechsel der Sichten, ein gutes Tempo und interessant gestaltete Charaktere.
Ein Buch das ich jedem Empfehlen würde!


Fazit

Nicola Yoon hat mich mit diesem Buch absolut überzeugt!
Ich konnte mich wunderbar in dieser Geschichte fallen lassen. Die Seiten sind einfach so dahingeflogen. Ein absolut gutes Buch das ich mitsicherheit noch mehr als einmal lesen werden!








Das Copyright von Cover und Klappentext obliegt dem Verlag. Diesen findet ihr hier  

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